Daten und Fakten

  • Die Initiative NEIN ZU KRANK UND ARM (www.neinzukrankundarm.at) hat 2014 das Förderprojekt „Max & Lara“ initiiert.

  • Ziel ist es, die soziale Integration von Kindern (zwischen 6 und 14 Jahren) aus armutsbetroffenen Familien zu fördern und mit Hilfe von Kultur und Freizeitpaten diesen Kindern die Teilnahme an konkreten Veranstaltungen zu ermöglichen.

  • Ihre Spende als Kultur- oder Freizeitpate macht Unmögliches möglich: Erlebnisse mit Gleichaltrigen helfen Kindern beim Wachsen, sie erweitern den Horizont, fördern die Allgemeinbildung und stärken ihre Persönlichkeit.

  • Kooperationen mit Unternehmen aus den unterschiedlichen Bereichen ermöglichen den Kindern die Teilhabe: das Burgtheater Wien, die Wiener Staatsoper, die Volksoper Wien, der Fußballklub Austria Wien, die Vienna Capitals und 100tage sommer sind u.a. unsere Partner.

  • Die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der Medizinischen Universität Wien sowie die Medizinische Universität Wien sind Partner des Förderprojekts „Max & Lara“.
Weiterführende Informationen

„Max & Lara“ – Es geht um die Teilhabe von Kindern – Jedes Kind hat das Recht auf Glücklichsein, Chancen, Förderung und Partizipation.

 Kinderarmut hat viele Gesichter. „MAX & LARA“ stehen stellvertretend für 25 Prozent (372.000) der unter 20-Jährigen in Österreich, die armutsgefährdet sind* oder Gefahr laufen, aus wirtschaftlichen Gründen sozial ausgegrenzt zu werden. Dass zwischen Armut und Krankheit ein direkter Zusammenhang besteht, belegen zahlreiche Studien:  Menschen, die in Armut leben, weisen einen dreimal schlechteren Gesundheitszustand auf als Menschen, die über ausreichend finanzielle Mittel verfügen. Besonders betroffen sind hier die Kinder. Neben der gesundheitlich schon schlechteren Ausgangssituation sind sie doppelt so oft krank wie Kinder aus wohlhabenden Verhältnissen und haben eine bis zu 10 Jahre kürzere Lebenserwartung.

*) Quelle: Statistik Austria, EU-SILC 2018 (European Community Statistics on Income and Living Conditions), VERÖFFENTLICHT IM APRIL 2019

Ziel des CAPE 10 - Kinderförderprojekts „MAX & LARA“ ist es, Zugang zu verschiedenen Gesellschaftsbereichen, die Ausstattung mit gesundheitsrelevanten Verhalten, ökonomischem, sozialem und kulturellem Kapital sowie Bildung durch Teilhabe an Kultur-, Sport- und Freizeitveranstaltungen, um benachteiligte Kinder und Jugendliche (im Alter von 6 bis 16 Jahren) zu stärken und dadurch die Bildungschancen dieser zu erhöhen und eine gesellschaftliche Selektion und Ausgrenzung zu stoppen. Um Talente und Begabungen zu entwickeln, muss die Möglichkeit gegeben sein, unterschiedliche Dinge spielerisch und regelmäßig ausüben zu können (Musik, Sport, Spiele, Tanz, Theater, etc.).

MAX & LARA möchte mit der Kinder- und Jugendförderung auch Einfluss auf das gesundheitsrelevante Verhalten der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen von morgen nehmen, sowie auf die Rahmenbedingungen in den Familien/Einrichtungen, in denen sie sich bewegen, um mehr gesundheitliche Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu erreichen. Ziel dabei ist es, mit erlebnispädagogischen Maßnahmen insbesondere die Ernährungs- und Bewegungskompetenzen bei Kindern und Jugendlichen zu stärken sowie deren Gesundheitskompetenzen zu fördern. Die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde sowie die Medizinische Universität Wien sind Partner des Kinderförderprojekts „MAX & LARA“.

Gemeinsame Erlebnisse bei Kultur und Sport helfen MAX & LARA beim Wachsen, sie erweitern den Erfahrungshorizont ebenso wie die Allgemeinbildung und stärken die junge Persönlichkeit.

Unterstützungskriterien

Die teilnehmenden Kinder, Jugendlichen (zum Teil schwer chronisch kranke Kinder) und Familien stammen alle aus sozial ökonomisch schwierigen (armutsbetroffenen) Familien. Die Auswahl der Kinder wird nach Eignung, Interesse und terminlicher Verfügbarkeit von den SozialarbeiterInnen der  Kooperations-Sozialeinrichtungen getroffen (Universitätskinderklinik der Med. Universität Wien; Familien die durch das Soforthilfeprojekt unterstützt werden; SOS Kinderdorf; Volkshilfe; Caritas; Mentorenprogramm von Big Brothers Big Sisters Österreich der MA 11; CONCORDIA Verein für Sozialprojekte, MOKI Mobile Kinder Kranken Pflege; usw.)